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Über Pink

Paddeln in Pink

Alles begann 1996 als Dr. Don McKenzie an der Universität Vancouver/Kanada ein neues Projekt in Angriff nahm. Der renommierte Sportwissenschaftler und passionierte Paddler wollte die Auswirkungen des Drachenbootpaddelns auf Lymphödeme untersuchen, die häufig nach Brustkrebsoperationen auftreten.
Dr. Don mit IBCPC Vorsitzende Meri Gibson

Er nahm an, dass sich die spezielle Bewegung positiv auf das Lymphsystem auswirken würde. Um dies zu beweisen, suchte er sich 24 Frauen nach OP und teilweise noch in der Chemotherapie. Sie bildeten das Team Abreast in a Boat, welches ein Jahr im Dienste der Wissenschaft paddelte. Nach dem Jahr war die Studie beendet, doch die Frauen wollten das Team partout weiterführen.

Aus diesen 24 entstand eine weltweite Bewegung, die sich über alle Kontinente verbreitete. Nach Deutschland kam diese Bewegung erst im Herbst 2009.

In diesem Jahr wurde die Idee aus Vancouver/Canada importiert. Dort durften Hanne Braselmann und Frank Plewka mit einem pinken Team trainieren und waren von der Idee des pinken Paddelns so überzeugt, dass Frank noch im Oktober 2009 das erste Team aufs Wasser brachte und Hanne sechs Monate später folgte.


Seitdem breitet sich die Bewegung auch immer mehr in Deutschland aus. Mittlerweile gibt es um die 20 Teams Deutschlandweit. Im Jahr 2018 fanden in Florence die „Weltmeisterschaften“ der BCS (breastcancer survivor) statt. Auch der PSV Ruhr stellte ein gemeinsames Team mit den pink pearls aus Heilbronn, welches sich gut darstellte. Das hat uns bestätigt, an dem Projekt festzuhalten und es auszubauen.

Eine schöne Übersichtsgrafik von Patricia Frank vom DKV

Natürlich können auch Betroffene anderer Krebsarten bei uns mittrainieren und sind herzlich willkommen, denn wir sind ein Verein, der für Alle offen ist. Aber pink steht nun einmal für Brustkrebs und hat eine eigene Geschichte.

Wenn Sie Interesse haben mit uns zu paddeln oder uns zu unterstützen melden sie sich doch unter info@psv-ruhr.de